26. Feb 2016

Betriebskosten machen 71 Prozent der Gesamtkosten eines Gebäudes aus; für Grossunternehmen sind Immobilien häufig der zweitgrösste Aufwandsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung. ©Grafik: Siemens

Siemens Schweiz und IBM: Partnerschaft für cloud-basierte Energiemanagement-Lösungen

(PM) Die Siemens-Division Building Technologies und IBM bieten cloud-basierte Lösungen an, die die gebäudetechnische Kompetenz von Siemens und die Fähigkeiten von IBM im Bereich Internet of Things (IoT) nutzen, um das Potenzial vernetzter Gebäude und die von ihnen erzeugten Daten maximal auszuschöpfen. Damit können Immobilienbesitzer in allen Branchen sowohl ihre Unternehmens- als auch ihre Energieeffizienzziele erreichen.


Die Gebäudeintelligenz schreitet voran: Neue Technologien im Bereich Cloud Computing, Datenanalyse und intelligente Feldgeräte führen zu einer Verschmelzung von virtueller und realer Welt im Immobilienumfeld. Im Zuge dieser Entwicklung tragen Liegenschaften immer aktiver zum Erfolg eines Unternehmens bei. Dieser Ansatz bietet mehr Transparenz und Flexibilität bei der Unterstützung von Entscheidungsprozessen und sorgt gleichzeitig für höhere Effizienz und Kosteneinsparungen, was sich positiv auf den Geschäftsgewinn auswirkt.

Siemens integriert Software des IBM-Geschäftsbereichs Watson IoT, darunter Analyse- und Asset-Management, in die cloud-basierte Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement-Plattform Navigator. Diese Kombination hilft Corporate- Real-Estate-Kunden  auf vielfältige Weise:

  • Besitzer und Betreiber von Unternehmensimmobilien können jetzt interne und externe Daten auf der Navigator-Plattform von Siemens nutzen, um die Leistung ihrer Gebäude mit ähnlichen Gebäuden zu vergleichen und operative Betriebskosten zu prognostizieren.

  • Zur Fehleranalyse und -diagnose können prädiktive Analysemethoden herangezogen werden, so dass potenziellen Problemen begegnet werden kann, bevor es zu einem Störfall kommt.

  • Durch Texterkennung und -analyse zur Validierung von Energieversorgerrechnungen lassen sich Fehler aufdecken und die Datenqualität verbessern.

  • Mobile Anwendungen helfen bei der ortsunabhängigen Durchführung von Energie-Audits und Erstellung von Energieberichten.

„Keine Softwarelösung, die Besitzern von gewerblichen Immobilien heute zur Verfügung steht, nutzt Lösungen zur Anlagenoptimierung  von einem Serviceprovider wie Siemens‟, sagte Matthias Rebellius, CEO der Siemens-Division Building Technologies. „Durch Verknüpfung unserer Navigator-Plattform mit der Software von IBM verbinden wir die bewährte Kompetenz von Siemens im Bereich Energieoptimierung und Gebäudeleistung mit den Immobilien- und Asset- Management-Systemen  von IBM – eine unschlagbare Kombination, die die Produktivität von Gebäuden massiv verbessern wird.‟

Anpassbare Suite von Dienstleistungen
Die Navigator-Plattform von Siemens umfasst eine anpassbare Suite von Dienstleistungen zur effizienteren Überwachung von Gebäudesystemleistung, Energiebedarf und Energieversorgung in einzelnen Gebäuden, campusweit und sogar über ein komplettes Immobilienportfolio hinweg. Durch Integration der IoT- Technologien von IBM in die neue Navigator-Plattform erhalten Kunden eine benutzerfreundliche Oberfläche und profitieren von fortschrittlichen Analysefunktionen und robuster Verarbeitung von Daten aus ihren Immobilienportfolios.  Die Navigator-Plattform kann auch in andere Systeme integriert werden, darunter das Gebäudemanagementsystem Desigo CC von Siemens und Technologien von Drittanbietern. Die neue Navigator-Funktionalität wird paketweise in den kommenden Jahren eingeführt. Die ersten Releases sind für Mai und Oktober geplant.

„Vernetzte ,Dinge‘ – ob es nun Klinikbetten, Zuggleise, Autos oder Gebäude sind – erzeugen massive Datenmengen, die analysiert werden können, um rasch praktisch nutzbare Erkenntnisse zu erhalten‟, erklärte Harriet Green, General Manager, Watson IoT, Education & Commerce, IBM. „Siemens und IBM kombinieren ihr umfassendes Wissen bezüglich neuer Effizienzen für intelligentere Gebäude mit Fortschritten im cloud-basierten IoT und verändern damit nicht nur Unternehmen, sondern die gesamte Gesellschaft.‟

Gebäude-Betriebskosten senken
Die Gewerbe-Immobilienbranche hat eben erst damit begonnen, anhand erweiterter Datenanalysen konsistente Ergebnisse zu erarbeiten und so Entscheidungsfindungen zu vereinfachen. Betriebskosten machen 71 Prozent der Gesamtkosten eines Gebäudes aus; für Grossunternehmen sind Immobilien häufig der zweitgrösste Aufwandsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung. Gebäudebesitzer und Gebäudebetreiber können jetzt Lösungen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Immobilien hinweg nutzen, um Energieeffizienztrends  und Probleme mit der Anlagenverfügbarkeit  zu prognostizieren und damit den Gebäudebetrieb so zuverlässig, kosteneffizient und nachhaltig wie möglich zu machen.

Text: Siemens Schweiz

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