22. Jan 2016

Auf 30 Hektar Fläche (orange markiert) soll der Solarpark am Südwestrand des Industrieparks im Delfzijler Hafen entstehen. ©Bild: Groningen Sea Ports

Niederlande: Wirsol und Groningen Sea Ports realisieren 30-MW-Solarpark

(PM) Groningen Sea Ports, Sunport Energy und Wirsol realisieren gemeinsam den Sun Port Delfzijl, den bisher grössten Solarpark in den Niederlanden mit einer Leistung von zirka 30 Megawatt (MW). Über 123‘000 Solarpanels sollen auf 30 Hektar, was in etwa einer Fläche von 65 Fussballfeldern entspricht, in der südwestlichen Ecke des Delfzijl Hafengebietes von Groningen Sea Ports installiert werden.


Dieser Solarpark wird mit seinen 30 MW Leistung nicht nur Energie für Gewerbe in der Eemsdelta Region liefern, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Produktion erneuerbarer Energien im Industriegebiet leisten.

Erste Solarenergie zum Ende des Jahres 2016
Am gestrigen Donnerstag unterzeichneten Hans Hoven, Geschäftsführer von Sunport Delfzijl, der Firma, die den Solarpark entwickelt hat, und Harm Post, Geschäftsführer von Groningen Sea Ports, die Flächennutzungsvereinbarung für Bau und Betrieb des Projektes. Gebaut wird das Projekt mit einer innovativen Ost-West-Ausrichtung der Solarpanels. Diese erlaubt eine effizientere Nutzung des Grundstücks und eine verbesserte Produktion über den gesamten Tag hinweg.

Gleichzeitig unterzeichnete Sunport einen Vertrag mit Wirsol zum Kauf des Projektes. Der Projektierer aus dem baden-württembergischen Waghäusel wird den Solarpark gemeinsam mit Groningen Sea Ports als Partner finanzieren, bauen und verwalten. Die Bauarbeiten wird Wirsol noch in diesem Frühjahr beginnen. Das Ziel: Das Projekt soll noch vor Ende des Jahres ans Netz gehen und erste Solarenergie liefern.

Endgültige Einigung
Im Jahr 2014 wurden bereits ein vorläufiges Flächennutzungsabkommen mit Groningen Sea Ports unterzeichnet und die Baugenehmigung erteilt. Im Frühjahr 2015 erhielt das Projekt die SDE+ Einspeisevergütung. Am gestrigen Donnerstag wurde schliesslich das finale Flächennutzungsabkommen zwischen Groningen Sea Ports und Sunport Delfzijl unterzeichnet. Laut diesem stellt Groningen Sea Ports das für den Park erforderliche Grundstück bereit und erhält zudem die Möglichkeit als Aktionär in das Projekt einzusteigen.

Berater
Das Unternehmen Green Giraffe war während der Projektentwicklungsphase in die Finanzierung des Projektes involviert. Die Parteien wurden dabei insbesondere während der finalen Phase der Entwicklung und den Vertragsverhandlungen sowie bei der Angebotserstellung für die SDE+ Einspeisevergütung unterstützt. Darüber hinaus war Ecofys in der frühen Projektentwicklungsphase als technischer Berater involviert.

Durchbruch Richtung Green Deal
„Für Groningen Sea Ports wird mit der Realisierung dieser Entwicklung ein Durchbruch in erneuerbaren Energieprojekten erreicht – insbesondere hinsichtlich des sogenannten Green Deal, der durch die Regierung festgelegten Ziele. Diese Investition bestätigt die Position von Groningen Sea Ports in der Bereitstellung erneuerbarer Energien für aktuelle und potenzielle Kunden, die sich mit grünem Strom versorgen wollen“, so Harm Post von Groningen Sea Ports.

„Für Wirsol ist Sunport Delzijl ein wichtiger Schritt, um im wachsenden niederländischen Markt für erneuerbare Energien eine entscheidende Rolle zu übernehmen. Wir freuen uns, dass wir sowohl in Bezug auf die Bauphase als auch auf den Betrieb des Solarparks mit Groningen Sea Ports und Sunport Energy über langfristige sowie erfolgreiche Partner verfügen“, erklärt Peter Vest von Wirsol.

Text: Wircon GmbH

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