18. Jan 2016

Wer die Fäden hinter diesen gezielten Angstmacher-Informationen zieht, ist bisher unbekannt (und dürfte auch ein gut gehütetes Geheimnis bleiben).

„Eco“: Stromwirtschaft-Blackout wäre hausgemacht

(HG/SRF) Im Herbst waren sie noch gut gefüllt, jetzt sind die Schweizer Stauseen auf einem Mehrjahrestiefstand. Gelockt von hohen Preisen, haben Stromkonzerne viel Speicherstrom produziert, der fehlen könnte, sollte jetzt eine Kälteperiode anbrechen. Doch der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE beruft sich auf den Markt, und Netzbetreiberin Swissgrid sagt, sie könne nicht in den Markt eingreifen. «ECO» geht der Frage nach, weshalb niemand Verantwortung übernimmt und wie es so weit kommen konnte."


Die Gegenkampagne zur grünen Initiative "für einen geordneten Atomausstieg" wurde Anfang Dezember mit einem Paukenschlag eröffnet. Swissgrid und der VSE warnten in Medienmitteilungen vor einem möglichen Strom-Blackout diesen Winter, u.a. wegen stillstehenden AKW Beznau, wenig Wasser in den Flüssen und tiefem Wasserstand in den Speicherseen. Wer die Fäden hinter diesen gezielten Angstmacher-Informationen zieht, ist bisher unbekannt (und dürfte auch ein gut gehütetes Geheimnis bleiben) - aus meiner Sicht ist es eine gewiefte Marketing- und/oder Kampagnenfirma, möglich wäre Bursten-Markstaller, die regelmässig hinter Kampagnen für die Atomlobby stehen. Die Journalistin Liz Horowitz von ECO ist der Frage "Risiko Blackout" und Verantwortlichkeiten auf den Grund gegangen. Der CEO des VSE (Frank), der Netzverantwortliche der Swissgrid (Niggli) und ich, als kritischer Beobachter, kommen zu Wort.

Siehe auch Beitrag von Infosperber: „Die Strombranche hält uns mit Blackoutszenarien zum Narren“ vom 30.12.15. auf ee-news.ch >>

Text: Heinrich Glauser, Quelle: SRF

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