13. Mär 2013

SwissPrimePack mit Hauptsitz in Altstätten (SG) hat die Druckluftkompressoren mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Bild: SwissPrimePack

Statt einer Kälteanlage kühlt neu ein Freecooling-System – eine Kühlung mit Aussenluft – die Produktionsanlagen im Werk der SwissPrimePack AG in Niederuzwil. Bild: SwissPrimePack


Das Schweizer Verpackungsunternehmen SwissPrimePack AG hat seinen Energieverbrauch markant reduziert. Bild: SwissPrimePack

SwissPrimePack AG: Strom für 250 Haushaltungen gespart

(PM) Das Schweizer Verpackungsunternehmen SwissPrimePack AG hat seinen Energieverbrauch markant reduziert. Mit der Unterstützung der Klimastiftung Schweiz hat die SwissPrimePack AG eine Kühlung mit Aussenluft eingeführt und nutzt zudem die Abwärme ihrer Kompressoren zum Heizen.


Statt einer Kälteanlage kühlt neu ein Freecooling-System – eine Kühlung mit Aussenluft – die Produktionsanlagen im Werk der SwissPrimePack AG in Niederuzwil. Zudem hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Altstätten (SG) die Druckluftkompressoren mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Dadurch kann das Werk in Niederuzwil fast gänzlich auf Öl und Gas zum Heizen verzichten. Diese Massnahmen alleine sparen am Produktionsstandort Niederuzwil jedes Jahr bis zu 1‘000 Megawattstunden Strom ein. Das entspricht dem Verbrauch von rund 250 Familienhaushalten.

Umstellung auf LED Beleuchtung
Ein weiteres wichtiges Projekt stellt die vollständige Umstellung des Produktionsstandortes Niederuzwil auf LED Beleuchtung dar. Dadurch konnte ein weiterer Stromfresser eliminiert und mit modernster Technologie ersetzt werden. «Die getätigten Investitionen ermöglichen es uns, den Stromverbrauch im Werksgebäude Niederuzwil markant zu senken», erklärt Roger Boog, Leiter Produktions-Engineering der SwissPrimePack AG.



Klimastiftung Schweiz hilft bei Investitionen in die Nachhaltigkeit
Insgesamt investiert die SwissPrimePack AG allein am Produktionsstandort in Niederuzwil weit über eine halbe Million Schweizer Franken. Das Freecooling-System und die Wärmerückgewinnung werden von der Klimastiftung Schweiz mit rund 110‘000 Franken unterstützt. Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz, erklärt, wie der Beitrag zustande kommt: «Wir berechnen die Beiträge direkt nach der eigesparten Menge Strom und CO2. Für jede eingesparte Tonne CO2 zahlen wir 30 Franken, für jede eingesparte Megawattstunde Strom zehn Franken.» Die Klimastiftung Schweiz unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz und in Liechtenstein, wenn sie, wie die SwissPrimePack, umweltfreundliche Massnahmen umsetzen. Ziel der Stiftung ist dabei, sowohl den Klimaschutz zu fördern, als auch den Wirtschaftsstandort zu stärken.

Aufwertung der Arbeitsplätze bei SwissPrimePack
«Ein schöner Nebeneffekt der getätigten Investitionen ist das verbesserte Arbeitsumfeld», sagt Roger Boog. So reduziere die neue Freecooling-Anlage die Lärmemissionen deutlich. Weiter fördere die LED Beleuchtung die Arbeitsbedingungen durch eine bessere Beleuchtungsqualität. Für die Klimastiftung Schweiz ist dies ein Beispiel dafür, dass der Klimaschutz im Inland gleichzeitig auch den Wirtschaftsstandort stärkt. «Umweltfreundliche KMU sind moderne, gesunde Unternehmen. Sie haben zeitgemässe Anlagen, einen stabilen Ressourcenhaushalt und profitieren zudem von einem guten Image», fügt Vincent Eckert hinzu.

Auch das Werk in Altstätten wird effizienter
«Als modernes und dynamisches Unternehmen setzt die SwissPrimePack AG das Thema Nachhaltigkeit schon lange ins Zentrum ihres Tuns», unterstreicht Roger Boog. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2011 eine Energieverbrauchsanalyse zur Ermittlung der grössten Energieverschwender im Werk in Niederuzwil durchgeführt. Daraus resultierten die Energiesparmassnahmen, die nun in Niederuzwil umgesetzt wurden.

Als nächste Massnahme ist eine Energieverbrauchsanalyse für den Produktions- und Verwaltungsstandort in Altstätten (SG) geplant. Diese wird bis Mitte 2013 durchgeführt. Danach sollen auch in Altstätten die grössten Energieverbraucher mit entsprechenden Investitionen durch energieeffizientere und umweltbewusstere Alternativen ersetzt werden. «Der Weg zu einer modernen und umweltbewussten SwissPrimePack AG wird somit auch im Jahr 2013 konsequent weitergeführt», sagt Roger Boog.

Text: SwissPrimePack AG

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