06. Mär 2013

Jeden Tag ernten die Mitarbeiterin von Geschäftsinhaberin Elsbeth Gerber (Bild) rund 4000 Kilo Champignons. Bild: Klimastiftung Schweiz

Bei der Gerber Champignons AG im bernischen Seftigen kommt diese Wärme neu von einem ökologischen Wärmeverbund statt vom Heizöl. Bild: Klimastiftung Schweiz

Gerber Champignons: Umweltfreundliche Heizung für Pilzzucht

(PM) Champignons brauchen Wärme. Bei der Gerber Champignons AG im bernischen Seftigen kommt diese Wärme neu von einem ökologischen Wärmeverbund statt vom Heizöl. Die Klimastiftung Schweiz hat die Hälfte der Kosten übernommen. Das Projekt wird eine Reduktion von 200 Tonnen CO2 pro Jahr generieren.


6000 Liter Heizöl spart die Gerber Champignons AG im bernischen Seftigen jeden Monat dank ihrem neuen Fernwärmeanschluss. Eine von zwei Ölheizungen wurde ersetzt durch eine Leitung zum lokalen Wärmeverbund Burgistein. Dieser erzeugt die Wärme mit einer ökologischen Holzschnitzelheizung. «Das Holz wächst nach und bindet das CO2 wieder», erklärt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz. Die Stiftung unterstützt Schweizer und Liechtensteiner KMU, wenn sie Massnahmen umsetzen, die Strom oder CO2 sparen. «Das Potenzial für den Klimaschutz ist sehr hoch, denn die KMU machen in der Schweiz und in Liechtenstein einen grossen Teil der Wirtschaft aus», sagt Vincent Eckert.

Klimaschutz passt zum Naturprodukt Champignon
Champignons brauchen rund 18 Grad Celsius, damit sie gedeihen. Deshalb sei der Energiebedarf in dieser Branche sehr hoch, erklärt Rolf Reusser, Geschäftsführer der Gerber Champignons AG. «Wir freuen uns, gerade als Unternehmen, das bisher viel Heizöl gebraucht hat, nun einen solchen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können.» Gerber Champignons hat 76'000 Franken in den Fernwärmeanschluss investiert. Die Klimastiftung Schweiz hat 38'000 Franken davon übernommen.

Mittelfristig rechnet der Geschäftsführer der Pilzzucht mit Einsparungen bei den Heizkosten. Und er sieht noch weitere Vorteile: «In der Verhandlung mit den Geschäftspartnern und Grossverteilern ist es ein Verkaufsargument, dass wir klimafreundlich arbeiten und unseren CO2-Verbrauch reduzieren. Das passt gut zu einem Naturprodukt wie dem Champignon», ist Rolf Reusser überzeugt.

Text: Klimastiftung Schweiz

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