06. Mär 2012

Dank der Unterstützung der Klimastiftung Schweiz verlässt der fünfte Smile der Vorserie die Forschungshalle in Langenbruck.

Elektro-Buggy Smile: Dank Klimastiftung Schweiz auf Erfolgskurs 

(PM) Er verbraucht rund ein Zehntel der Energie eines Autos, ist flink und wendig: der Elektro-Buggy Smile. Entwickelt und hergestellt in der Schweiz, will er in den nächsten Jahren die Schweizer Strassen erobern. Dank der Unterstützung der Klimastiftung Schweiz verliess letzten Freitag der fünfte Smile der Vorserie die Forschungshalle in Langenbruck.


Die Entwickler des Smile streben eine Revolution an. Mit dem Elektro-Buggy wollen sie den Arbeitsweg der Schweizer Auto-Pendler für immer verändern. Dabei ist die Revolution auf gutem Weg: Erst zwei Jahre ist es her, seit der erste Prototyp am Ökozentrum in Langenbruck BL gebaut worden ist. Dank der Unterstützung der Klimastiftung Schweiz in der Höhe von 150‘000 Franken können die Forscher und Konstrukteure des Ökozentrums heute sagen: „Nummer 6 lebt!“

Ein Lächeln für Klima und Portemonnaie
Die Klimastiftung Schweiz, getragen von grossen Schweizer Dienstleistungsunternehmen, unterstützt einerseits energiesparende Massnahmen, beispielsweise Umbauten von Heizungen. Ebenso wichtig ist aber die Mitfinanzierung von Innovationsprojekten, welche die Grenze des technisch Machbaren weitertreiben. „Der Smile ist eine hervorragende Innovation, weil Pendler damit in Zukunft gleichzeitig das Klima und ihr Portemonnaie schonen können“, sagt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz. Und der Smile-Projektleiter Mario Vögeli pflichtet bei: „Der Stromverbrauch des Smile auf 100 Kilometern entspricht einem Benzinverbrauch von rund 0.8 Liter. Der Durchschnittsverbrauch der Autos in der Schweiz liegt neun Mal höher. Das spart so viel Geld, dass die Batterie des Smile bereits nach dreieinhalb Jahren amortisiert ist.“

Erfolgreicher Härtetest
Möglich macht diese Sparsamkeit die Leichtbauweise des Smile. Mit einem Stahlrohr-Chassis und einer rezyklierbaren Karosserie aus Kunststoff bringt er keine 500 Kilogramm auf die Waage. Trotz seines leichten Gewichts bewies er bereits erfolgreich seine ausgezeichnete Strassenlage: Letztes Jahr nahm der Smile an der Wave-Rallye von Paris nach Prag teil – inklusive Passfahrt über Grimsel, Furka und Oberalp – und erreichte dabei den zweiten Platz.

Serienproduktion ab Sommer 2012
Dass der Smile eine rosige Zukunft vor sich hat, daran zweifelt in den Forschungshallen des Ökozentrums und bei der Klimastiftung Schweiz niemand. Trotzdem bleibt noch viel Arbeit. Fünf weitere Vorserie-Smile folgen im Mai. Die zehn Testfahrzeuge werden mittels Black Box ein Jahr lang genau überwacht und ausgewertet. Das Bundesamt für Energie und die Klimastiftung Schweiz haben diese intensive Überwachung möglich gemacht. „Mit diesen Informationen können wir den Smile bestens auf die Bedingungen in der Schweiz anpassen“, sagt Projektleiter Mario Vögeli, und freut sich: „Ab diesem Sommer wird der Smile in Kleinserie hergestellt.“

Text: Klimastiftung Schweiz

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