Der Abschlussbericht von PV LEGAL, der der EU-Kommission im Rahmen der Veranstaltung überreicht wurde, deckt allerdings auch Missstände auf: In Spanien dauert es 89 Wochen, bis eine gewerbliche Dachanlage genehmigt wird. Annähernd die Hälfte der Entwicklungskosten eines Projektes verschlingt die Erfüllung von Auflagen und Netzanschlussverfahren. Ähnliches gilt für Bulgarien und das Vereinigte Königreich.
Einfacher, schneller und kostengünstiger
„In einigen Ländern Europas verdient das staatliche Verfahren für den Bau von Photovoltaik-Anlagen leider nur sehr schlechte Noten“, sagte Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), in dem das Projekt PV LEGAL koordiniert wurde. „Mit schlankeren Genehmigungsverfahren, klareren Fristen sowie angemessenen und transparenten Netzanschlussgebühren könnte der erwünschte und notwendige Bau von Solarstromanlagen deutlich einfacher, schneller und kostengünstiger laufen. Die europäische Energiewende braucht auch eine administrative Wende.“
Komplizierte bürokratische Verwaltungsanforderungen, eine Vielzahl von beteiligten staatlichen Stellen und Netzanschlussschwierigkeiten hemmen nach wie vor massiv die Entwicklung von Photovoltaik-Anlagen. Langwierige Verfahren, unklare Auslegungen von Vorschriften oder exzessive Kosten sind die grössten Hürden auf den im Projekt untersuchten Märkten.
Abschlussbericht von PV LEGAL >>
Text und Bild: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. BSW-Solar



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Leider sind in Österreich noch keine Erleichterungen zu spüren.
Bürokratie wie im Lehrbuch :-(