Der Wettbewerb findet in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB) und Deutscher Landkreistag statt. Er wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).
Erreicht und evaluiert
Um sich zu qualifizieren, müssen die Beiträge Endenergieeinsparungen erreicht haben und bereits evaluiert sein. Teilnehmen können Kommunen jeder Grösse sowie kommunale Einrichtungen und Betriebe, die zu mindestens zwei Dritteln im Besitz der öffentlichen Hand sind. Die Preisträger werden auf dem dena-Energieeffizienzkongress, der am 18. und 19. September in Berlin stattfinden wird, öffentlich ausgezeichnet. Die eingereichten Projekte werden von einer unabhängigen Jury mit Vertretern aus Politik, Verbänden, Medien, Kommunen sowie der dena bewertet.
Preisträger
Die Preisträger der letzten Jahre zeigen unter anderem, wie Kommunen ihren Haushalt langfristig entlasten und damit ihren Handlungsspielraum erhöhen können. 2011 wurde beispielsweise die Stadt Rastatt für ein Energieeinsparprojekt an ihren Schulen ausgezeichnet. Mithilfe des Projekts konnten die teilnehmenden Schulen ihre Energiekosten um über 750‘000 Euro reduzieren. Ein Gewinner des Jahres 2010 war die Stadt Dormargen, die über ein Energieeinspar-Contracting 45 Prozent der Energiekosten für die Strassenbeleuchtung einsparen konnte.
Good Practice Energieeffizienz
Die Teilnahme am Wettbewerb macht sich doppelt bezahlt: Alle eingereichten Projekte werden das öffentlichkeitswirksame Label "Good Practice Energieeffizienz" der dena erhalten, sofern sie die Anforderungen des Labels erfüllen und unabhängig davon, ob sie zu den Gewinnern des Wettbewerbs zählen. Das Good-Practice-Label kennzeichnet beispielgebende Projekte, die zur Endenergieeinsparung beitragen. Weitere Informationen zum Wettbewerb, den Teilnahmebedingungen und zum Good-Practice-Label sind zu finden unter www.energieeffizienz-online.info.
Die Durchführung des Wettbewerbs und die Verleihung des Labels sind Aktivitäten der dena im Rahmen der vom BMWi geförderten Kommunikationsplattform zur Unterstützung der nationalen Umsetzung der EU-Energiedienstleistungsrichtlinie (EDL-Richtlinie).
Text und Bild: Deutsche Energie-Agentur GmbH dena



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