26. Jan 2012

Grafik: Ende 2011 kosteten Pellets 29,2 Prozent weniger als Heizöl: Pro Kilowattstunde kosteten sie 8.01 Rappen gegenüber 10.35 Rappen für Heizöl.

Pellets: 30 Prozent günstiger als Heizöl

(PM) Ende 2011 kosteten Pellets 29,2 Prozent weniger als Heizöl: Pro Kilowattstunde kosteten sie 8.01 Rappen gegenüber 10.35 Rappen für Heizöl. Aus dem aktuellsten Brennstoffvergleich von pelletpreis.ch geht hervor, dass der Preis für Pellets im Januar 2012 durchschnittlich bei Fr. 393.20 pro Tonne liegt, das sind Fr 16.90 oder 4,2 Prozent weniger als im Januar 2011.


Damit setzt sich der Trend von tendenziell tieferen Pelletpreisen fort. Mit einem durchschnittlichen Tonnenpreis von Fr. 393.20 kosten Pellets rund zwei Prozent weniger als im Januar 2010. Pellets sind seit Januar 2010 deutlich günstiger als Heizöl. Der modernste Holz-Brennstoff war seit Ende 2007, dem Beginn der unabhängigen Preiserhebung von pelletpreis.ch, nur gerade zwischen Dezember 2008 und Dezember 2009 teurer als Heizöl.

Deutschland und Österreich Nettoexporteure

Der milde Herbst und die relativ warmen Wintertemperaturen bescheren der Branche eine tiefe Nachfrage. Zudem steigt durch den hohen Schweizerfranken der Preisdruck: Deutsche und österreichische Firmen steigen in den Schweizer Pelletmarkt ein. Die im Vergleich mit Deutschland und Österrerich viel kleineren Schweizer Pelletwerke geraten aber nicht nur wegen des hohen Schweizer Franken unter Druck, denn in Deutschland und Österreich herrscht ein Überangebot an Pellets. In Deutschland weisen gemäss dem pellets-Magazin die 64 erfassten Pelletwerke eine Produktionskapazität von 3,4 Mio. Tonnen auf.

 

Der Deutsche Pelletverband schätzt die effektive Produktion 2011 auf rund 2,4 Mio. Tonnen. Der Inlandverbrauch indes betrug rund 1,35 Mio. Tonnen. Deutschland exportiert also über eine Million Tonnen Pellets. In Österreich erreichte die Pelletproduktion laut proPellets Austria mit rund 920‘000t Jahresproduktion einen neuen Rekordwert. Die Produktionskapazität der 34 heimischen Pelletwerke liegt mit über 1,25 Millionen Tonnen fast doppelt so hoch wie der derzeitige inländische Verbrauch. Bei einem erwarteten Inlandsverbrauch 2011 von rund 725‘000 Tonnen ist Österreich weiterhin Nettoexporteur von Pellets. Für ausreichende Versorgung ist damit auch bei einem stark wachsenden Markt gesorgt. Österreich ist nach Deutschland und Schweden der drittgrösste Pelletproduzent der EU.


Über pelletpreis.ch

21 der rund 25 Pelletlieferanten in der Schweiz geben pelletpreis.ch monatlich die Preise für den Folgemonat bekannt. Der durchschnittliche Preis wird unter pelletpreis.ch aufgeschaltet. Konsumentinnen und Konsumenten gibt dies eine Vergleichsmöglichkeit, wenn sie Offerten für Pellets einholen. Die Anbieterliste zeigt zudem auf, wer in welchem Gebiet Pellets liefert.

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Text: pelletpreis.ch

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