Der Acht-Punkte-Plan fokussiert neben einer Erhöhung der Effizienz auf die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Die Massnahmen beinhalten Energieeinsparung von bis zu zwölf Prozent, vergleichbar mit einer installierten Leistung von 1‘100 MW bis 2020.
Warnung vor Energiekrise
In seiner Rede warnte Piñera die Energieversorgungsunternehmen vor einer sich anbahnenden Energiekrise, die sich bereits in 2015 bemerkbar machen könnte. Es wird mit einer jährlichen Steigerung des Energieverbrauchs von sechs bis sieben Prozent bis 2020 gerechnet. Möglichen Versorgungsengpässen soll innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte durch Steigerung der Stromerzeugung aus Wasserkraft von gegenwärtig 34 Prozent auf bis zu 50 Prozent an der Gesamtstromversorgung entgegen gewirkt werden. In diesem Kontext verwies der Präsident darauf, dass beim Ausbau strenge Umweltauflagen berücksichtigt würden.
Für den weiteren Ausbau der sogenannten „nicht konventionellen erneuerbaren Energien“ kündigte der Präsident einen Fonds in Höhe von 85 Mio. US-Dollar an, um Demonstrationsprojekte zu fördern. Bisher besteht für die im chilenischen Strommarkt aktiven Versorger ein verbindliches Quotensystem. Neben dem wachsenden Windsektor entstehen derzeit auch erste grössere PV-Projekte im Norden des Landes.
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Text: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien



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