Den ersten Preis und damit 3‘000 Euro gewann die Regionalgruppe Lüneburger Heide, deren Mitglieder auf insgesamt 42 Hektar Blühstreifen in und um ihre Energiepflanzenfelder anlegten. Das entspricht einer Fläche von mehr als 40 Fußballfeldern. Auch der zweite und dritte Preis ging an norddeutsche Regionalgruppen: Südniedersachsen landete auf Platz zwei, den dritten Platz teilten sich Nordhannover und Nordrhein-Westfalen
Jedes zehnte Betreibermitglied
Über den Preis der „schönsten und artenreichsten Blühfläche“ konnte sich Familie Volkert aus Kammerstein freuen. Sie gewann die kostenlose Teilnahme an der 21. Jahrestagung. Insgesamt haben sich 21 der 23 Regionalgruppen im Fachverband Biogas an dem Wettbewerb beteiligt – jedes zehnte Betreibermitglied hat teilgenommen. Insgesamt wurden durch den Wettbewerb der Regionen rund 300 Hektar Blühstreifen angelegt.
Mehr Biodiversität und Nachhaltigkeit
Das Projekt FiF hat der Fachverband Biogas im April 2010 ins Leben gerufen. Vor dem Hintergrund der wachsenden Anzahl an Biogasanlagen und der damit verbundenen Zunahme an Energiepflanzenfeldern möchte der Verband seine Mitglieder für mehr Biodiversität und Nachhaltigkeit sensibilisieren. „Biogas ist ein klimaneutraler Energieträger. Dass die Erzeugung der hierfür notwendigen Biomasse nachhaltig und umweltschonend geschieht, ist für den Fachverband ein wichtiges Anliegen. Der vom Fachverband initiierte Wettbewerb ist ein probates Mittel, um die Flächen für ökologisch sinnvolle Blühstreifen auszuweiten“, betont der Präsident des Fachverbandes Biogas, Josef Pellmeyer. Blühstreifen verbessern nicht nur den optischen Eindruck und damit die Akzeptanz für Energiepflanzenfelder, sie sorgen vor allem für den Erhalt der Vegetationsstrukturen im Winter, dienen als Erosionsschutz und sind Nahrungsquelle sowie Lebensraum für zahlreiche Insekten und andere wildlebende Tiere.
Der Wettbewerb wird im Jahr 2012 erneut stattfinden.
Informationen Farbe ins Feld >>
Text: Fachverband Biogas e.V.



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