27. Jan 2012

Zusammengerechnet (ohne Unfallkosten) sind das ganze 420 Mrd. Yen (ca. 5 Mrd. CHF) im Budgetvorschlag für die Atomenergie.

Fukushima: Atomenergie belastet Staatskasse

(SES) Im Budgetvorschlag der japanischen Regierung für das neue Jahr (4.2012-3.2013) sind u.a. folgende Kosten vorgesehen:

  • Dekontamination: 451 Mrd. Yen (ca. 5,4 Mrd. CHF)
  • Aufstockung Sicherheitsamt: 50,4 Mrd Yen (ca. 605 Mio. CHF)
  • Forschung für erneuerbare Energien: 44,1 Mrd. Yen (ca. 530 Mio. CHF, das sind immerhin 24 Prozent mehr als 2011)
  • Fördergelder für erneuerbare Energien: 38,1 Mrd. Yen (ca. 46 Mio. CHF)
  • Forschung Kernenergie: 209,5 Mrd. Yen (ca. 2,5 Mrd. CHF)
  • Sicherheitsmassnahmen für AKW: 26,4 Mrd. Yen (ca. 32 Mio. CHF, das sind 14 mal mehr als 2011)


Zusammengerechnet (ohne Unfallkosten) sind das ganze 420 Mrd. Yen (ca. 5 Mrd. CHF) für die Atomenergie. Die Atomenergie erweist sich also einmal mehr als sehr teuer.

 

 

Die Schweizerische Energie-Stiftung SES setzt sich dafür ein, dass der Super-GAU in Fukushima nicht vergessen geht. Dank der japanischen Fachjournalistin Kaori Takigawa berichtet sie monatlich über Aktualitäten & Hintergründe aus Japan.

Text: Schweizerische Energie-Stiftung SES, Quelle: Zahlen aus Mainichi-Shinbun

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